S-BPM steht für „Subjektorientiertes Business Process Management“ und bezeichnet eine formale Notation für die Beschreibung und Ausführung von Geschäftsprozessen. Dabei steht das Subjekt, also der einzelne Akteur im Vordergrund.

S-BPM unterscheidet sich von anderen Modellierungssprachen durch die wenigen Modellierungssymbole und die Nähe zur natürlichen Sprache und damit der Art und Weise, wie Menschen im allgemeinen Sachverhalte erfassen, denken und kommunizieren.

Durch den Fokus auf das Subjekt können Akteure ihre Prozesse aus der Ich-Perspektive modellieren und auch sofort erleben. Denn S-BPM Prozesse sind umgehend nach der Modellierung ausführbar.

Die subjektorientierte Geschäftsprozessmethode versteht einen Prozess als eine über strukturierte Kommunikation organisierte Kollaboration von mehreren Akteuren. Ganz wie in Wirklichkeit. Dies ist auch der Anspruch von S-BPM: Modellieren Sie Ihr Business so, wie es in Wirklichkeit ist.

Zudem ist S-BPM auch noch eine formale Sprache der Informatik. Dies bedeutet, dass alle S-BPM Prozessmodelle für Maschinen und Computer verständlich sind und man diese daher auch sofort ausführen kann. Damit erfüllt S-BPM alle Kriterien einer optimalen Modellierungsmethode für Geschäftsprozesse: S-BPM Modelle sind sowohl für Menschen als auch für Computer verständlich.

Somit ist S-BPM die optimale Plattform für die Schnittstelle von Business und IT und die einzige Methode am Markt, welche dies mit einem einzigen Modelltyp ermöglicht.

Mit S-BPM erstellen Sie Applikationen ohne spezielles IT-Wissen. Dabei legen Sie zunächst die Kommunikationsstruktur fest  (z.B. „Was sendet der Kunde an wen?“). In einem weiteren Schritt kann dann jeder Akteur in dem Prozess (z.B. der Lieferant) sein Verhalten aus der Ich-Perspektive modellieren (z.B. „was mache ich, wenn eine Bestellung eintrifft?“). Intuitiver und schneller kann das Erstellen von IT-Applikationen nicht sein.